Uwe und die verschwundenen Dinge

Die Heldin meiner Kindheit (und bis heute geblieben) ist Pippi Langstrumpf. Unter anderem ist sie auch als Sachensucherin unterwegs, die alles Mögliche finden kann. Von Goldklumpen über Straußenfedern oder Knallbonbons bis hin zu kleinen Schraubenmuttern.

Für unseren Uwe, den wir bereits aus dem ersten Band dieser Reihe kennen, wäre das eine gute Sache, denn er verschusselt ständig irgendetwas. Weil er genau dieses dann dringend braucht, was auf wundersame Weise verschwunden ist, wird das Leben des kleinen niedlichen Monsters in Rosa und mit Bommelhut schnell einmal hektisch.

Dazu passt, dass er völlig verträumt ist und die Uhr nicht so im Auge hat, wie er sollte.

Weil er aber gerne die Dinge wiederhätte, die er sucht, braucht Uwe schließlich Hilfe. Sein Megaheld, der Katzenmann, weiß zwar, wie man die Welt retten könnte, doch Tipps in Sachen Konzentration hält er leider nicht bereit.

Wie gut, dass es die liebe, kluge und noch dazu nette Sibylle, ein Menschenmädchen, gibt. Sie steht zu ihrem Namen und weissagt dem liebenswerten Schlampelino, was er besser machen könnte, um in sein Chaos die nötige Ordnung zu bringen.

Mehr soll hier nicht verraten werden, denn das zauberhafte Kinderbuch hilft verträumten Kindern auf spielerische Art und Weise, sich nicht immer durch die großartigen Wunder dieser Welt ablenken zu lassen. Und wie wichtig dabei gute Freunde als Schlüssel für alles, was wichtig ist, sind.

Zum Vorlesen und Selbst-entdecken, ab 3 Jahren empfohlen.

Heiko Volz(Autor), Isabell Löwe(Illustratorin): Uwe und die verschwundenen Dinge ISBN 978-3 948696 95-5, 15 Euro, Hardcover