Meine Pfingstrosen und ich

wünschen wunderbare und friedvolle Feiertage. Das Universum meint es gut – jedenfalls in diesem Fleckchen Erde – und schenkt uns heiteres, sonniges Wetter. Zeit, ein wenig loszulassen, zu entspannen, zu genießen. Wer Glück schenken möchte, muss es auch in sich fühlen und bekanntlich steckt es im Detail, in den kleinen Dingen des Lebens. Meines sind nicht nur mein Mann und mein Sohn, sondern auch unsere Wohnung, in der wir schalten und walten können, wie wir wollen. In einer wunderschönen Wiese vor unserem Südwest Balkon, mit vielen Blumen und Gräsern, Fliederbüschen, Tannen und einer Menge Tiere und Tierchen. Jeden Morgen und Abend pfeifen uns die Vögel ein stimmungsvolles Konzert, sonst ist es hier erstaunlich ruhig. Trotz Innenstadtbereich. Ab dieser Woche ist endlich wieder Freibad- und Calessinosaison. Also ab in die kühlen Fluten und auf zu Tagestrips in unsere Umgebung voller Streuobstwiesen, Burgen und alten Fachwerkdörfern und ehrwürdigen Universitätsstädten. Oder einfach gemütlich mit einem Tee aus frisch gepflückten Pfefferminzblättern unter der Markise sitzen und schmökern. Ich beschäftige mich gerade mit Charles Dickens und versinke in eine untergegangene Welt. Vorbei ist auch meine Reihe mit Alpenkrimis, mit denen ich meine Leser nach Meran und an den Gardasee entführte. Eine Reminiszenz an vergangene Jahre, die ich nicht missen möchte. Im Spätherbst wird eine Kriminovelle erscheinen, die den endgültigen Abschied darstellt und die beides vereinigt: Südtirol und Trentino. Danach widme ich mich meinem Keltenjungen Lindis. Außerdem ich habe eine neue Krimiserie in Planung, der Plot steht schon. Wer also in den Ferien auf die Alpensüdseite reist, vergesst meine Bücher nicht: sie sind auch gute Reiseführer mit vielen Geheimtipps.

