Kerl-Sharing

Jeder soundsovielte Haushalt in Deutschland ist ein Single-Haushalt. Punkt. Frauen lassen sich seit Jahren, Jahrzehnten schon viel schneller scheiden als früher. Punktum.

Warum hat mittlerweile auch der letzte Schäfer auf der schwäbischen Alb oder Kirschenpflücker im Alten Land begriffen. Frauen verdienen ihr eigenes Geld, das hierzulande noch immer deutlich weniger ist als das des Kollegen, Frauen können selber Auto fahren und rückwärts einparken, allen Spöttern zum Trotz, Frauen sitzen im Bundestag auf allerhöchster Ebene, naja, Frauen reparieren die Waschmaschine selber und vernaschen dafür lieber den Elektriker. Wobei wir schon beim Thema wären.

Die Hälfte dieser Single-Haushalte müssen – nach Adam Riese irgendwie – weiblich besetzt sein, Frauen, die in ihrer Selbstständigkeit meistens keine Lust haben, auch noch einen Kerl (für längere Zeit) in ihre vier Wände zu lassen. Leider muss man noch immer sagen: Gute Lover sind rar, und in der Haltung meist auch zu kosteninstensiv. Was also tun?, sprach Hera.

Wie wäre es mit Kerl-Sharing? Für gewisse Stunden zu mieten, immer in fachärztlich bescheinigtem guten Zustand, neueres Herstellungsdatum, Mietstationen in größeren Städten gut aufgestellt. Und nach vollzogenem Akt einfach wieder da hinbringen, wo man ihn abgeholt hat – kein Stress, keine größeren Umstände, saubere Wohnung. Umweltfreundlich noch dazu!

Eure Viola


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