Irren ist weiblich – Verwirren auch

Irren ist weiblich – Verwirren auch – eine kleine Glosse

Nachdem ich einmal in meinem alten Blog Grillen zum Thema Frauen und Internet gesponnen habe, möchte ich euch folgende Überlegungen nicht vorenthalten, die mir während einer Zugfahrt durch den Kopf gingen. Da ich nicht blond bin, kann ich das ja … Nun, da wir in letzter Zeit einige kreative Vorschläge in Sachen Gender und Sprache in diesem Land hatten, möchte ich keinesfalls hinterher stehen, und auch meine Senfine dazu abgeben. Denn ich meine, wenn schon die Frauen deutlich mehr chatten und im Netz unterwegs sind als die Herren, müssten wir auch ein wenig an der Wortwahl feilen. Wie üblich machen es die Amerikanerinnen vor und so wurde aus History mal eben Herstory: das kann ich auch!

In Zukunft werde ich nur noch FE-MAILS verschicken, und Interessenten auf meine WEIBSITE hinweisen, während ich das Marmorkuchenrezept meiner Großmutter vergeblich auf dem Backlink suche. Ob ich es mal mit Backmehl versuche oder werde ich dann zum HerdNerd?

Wenn ich dann morgens die Rechnerin hochgeliftet habe, muss ich leider oft feststellen, dass die Webserviererin in Sachen Anonymaus Alias Name geändert hat. Wieder mal nur ihre Flashmöpse im Kopf gehabt und konnte die Briefsklavin richtig konfigurieren!

Fembook öffnen. Was muss ich sehen – ein Shestorm zu einer Statur-meldung einer U-sie, das ist zuviel für mich heute, ich trolle mich zu Guglhupf+, ziehe schließlich meinen Tweetrock an und suche die nächste psychiatrische Klinik auf.

Sheerio!


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