Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer … ich spanne jedoch nicht die Rößlein an, sondern mit Freuden meine Buchblogger ein.

Mein neues Buch, das erste unter dem Pseudonym Lilly Römheld, kommt heraus. Es tut gut zu wissen, dass sich schon Leser freuen, gespannt sind, was diesmal meiner Feder entfleucht. Um Flora und Fauna wird es auch gehen, aber nur zweitrangig.

Im vergangenen Herbst habe ich mir sehr mühevoll ein Bloggernetz aufgebaut, als wichtiges Instrumentarium für einen Selfpublisher. Da meine Erlebnisse mit Verlagen und Literaturagenten nicht die besten sind (bis auf eine Ausnahme, den vor sechs Jahren viel zu früh verstorbenen Kurt Heering, dem ich ein Buch gewidmet habe), wollte ich es nun einmal mit Hilfe des SP Coachs Johannes Zumwinkel selbst probieren. Bisher bin ich recht zufrieden.

Ich lese immer wieder von Problemen in der Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Autoren. Meine Erfahrungen sind gut. Ich habe die Blogger immer freundlich angeschrieben und bekam in sehr vielen Fällen auch eine freundliche Antwort. Vorher war zu prüfen, ob Genre und Mensch überhaupt zusammenpassen – da habe ich gelegentlich positive wie negative Überraschungen erlebt. Listen wurden erstellt, auch schwarze.

Natürlich gibt es Leser, die sich als Blogger bezeichnen, um Bücher kostenlos zu erschleichen. Schlimmer finde ich persönlich allerdings diese Menschen, die sich an Gewinnspielen beteiligen und unter dem Vorwand den Autor und seine Erzeugnisse megaklasse zu finden nur eines wollen: Irgendetwas umsonst. Es könnte auch eine Klobürste oder eine Tüte Gummibärchen sein, egal, Hauptsache, es kost‘ nix.

Dafür sind mir meine Bücher, die mit sehr viel Herzblut geschrieben, immer wieder verbessert und in Kleinstarbeit lektoriert  wurden, einfach zu schade. Häufig wird sich noch nicht einmal für das Buch bedankt. Das Bloggerteam, das ich für meine beiden Genres zusammengestellt habe, ist freundlich, höflich und ehrlich. Ich will keine überschwänglichen Lobeshymnen, denn auch ich kann mich immer nur verbessern. Konstruktive Kritik bringt einen weiter und kein Geschleime, damit man  vielleicht wieder ein Buch geschenkt bekommt.

Und nun sind nicht nur die Leser auf ein Buch gespannt, das immer abwechselnd eine Perspektive erzählt, sondern auch ich auf meine Kritikerinnen und wie es ihnen wohl gefällt.

Eure Viola

PS: Das Bild auf dem Titelblatt ist vom selben Künstler, der auch diese Blumen aquarelliert hat, Johann Seidl.