Füll(er)horn

Federleicht soll es erscheinen, Knochenarbeit steckt oft dahinter, wenn man gut und stimmig unterhalten möchte.

Heute kratzt nicht mehr der Gänsekiel oder die Schreibfeder über raschelndes Papier, sondern klappert die Tastatur unermüdlich.

Wie wird das Füllhorn des Ideenreichtums eigentlich bestückt, woher kommen die Einfälle, was füttert die Fantasie? Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen, ein gutes Gedächtnis, seltener ein Plan und auf alle Fälle das Universum, das einen mit Eingebungen anfüllt. Häufig weiß man es selber nicht und wundert sich nach einiger Zeit, dass man das selbst war, der diese Zeilen geschrieben hat.

Dem Leser ist das egal, Hauptsache, das Ergebnis federt zum Schluß alle Bedenken ab.

 

Foto: Lupo  / pixelio.de

 

Erzählkunst