Das Wandern ist …

Ja, neuerdings auch meine Lust.

Früher war für mich Wandern der Inbegriff der Spießigkeit, gleich nach Dackel und Jägerzaun. Und natürlich gleichzusetzen mit dem Alter. Älter geworden bin ich inzwischen, worüber ich mich freue. Hätte auch sein können, dass man mit 8 im Badesee ertrinkt, mit 21 bei einem Motorradunfall ums Leben kommt, mit 45 frühzeitig an Burstkrebs stirbt, etc.. Spießig fühle ich indes gar nicht beim festen Gang durch den schönen Pfälzer Wald, der direkt vor meiner Haustüre liegt.

Saubere Luft, was für ein Genuss für die Lungen, wenn man in Mannheim wohnt. Stille, ein Ohrenschmaus, wenn man dazu noch mitten in den Quadraten lebt. Erhabenheit der Wipfel und Bergrücken, Ruhe und durchatmen, was für eine Freude. Fremde Menschen grüßen freundlich und halten ihre Kampfhunde (ein Golden Retriever, mehrere Schäfer und ein Beagle) lachend zurück. Vom halb verfallenen Kloster hinüber durchs Tal wieder hoch zu einer Burgruine. Nach einem kräftigen Schorle und einer kleinen Brotzeit wieder zurück und dann nachhause. Eine kurze 3 stündige Auszeit mit guten Gesprächen, man kommt erholt wieder in der Getöse der Stadt. Innerer Frieden inklusive.

Der Muskelkater verzieht sich auch in Kürze und ist auch gar nicht so schlimm. Eher schön, sich so intensiv zu spüren.
Bald wieder, ab jetzt wird trainiert!

Eure Viola

Bild © Alex


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