Das Küken ist geschlüpft

Mein neuer Merankrimi ist nun drei Wochen auf dem Markt und ich freue mich über jede positive Rückmeldung.

Die meisten kommen bisher als Privatnachricht oder Email, die Amazonrezensionen lassen (noch) ein wenig auf sich warten. Da kommt die Empfehlung einer Bestsellerautorin wie Gabriella Engelmann bei Facebook nicht nur gerade Recht, es ist darüber hinaus auch ein großes Lob.

Viel Herzblut habe ich in diesen Roman gesteckt, immer wieder überarbeitet, geprüft, ob auch Logik und Stringenz stimmen und das Buch so unterhält, wie es unterhalten soll. Nachdem Ruth Dellago, die Chefin des Schlosshotels Korb in Missian, Südtirol, wo einige Szenen spielen, regelrecht begeistert über den Stoff war, und auch mein kritischer Sohn nichts mehr zu meckern hatte, last not least mein Lektor Tobias Reimann sein endgültiges Okay gegeben hatte, war es soweit.

Zwei Jahre nach Veröffentlichung des ersten Merankrimis „Rosengeschmack“ erblickte der zweite das Licht der Welt „Marmor, Wein und Bienengift“. Natürlich ist der Titel eine Anspielung auf Drafi Deutscher, aber nicht inhaltlich.  Wir reisen diesmal nach Laas in den Vinschgau, entdecken eine neue Gaststube und wohnen einem Meeting in der edlen Polizeistation am Kornmarkt in Meran bei, fahren ein wenig die Südtiroler Weinstraße entlang und gehen mehrfach lecker essen. Der Fall ist knifflig, und deckt menschliche Abgründe auf, nicht nur im BDSM. Ein Feld, das ich gerne bestelle, da es mich mit am meisten interessiert. Dabei soll aber auch der Humor nicht vergessen werden, meine Bewunderung für Größen in diesem Fach wie Kultregisseur Billy Wilder oder Cartoonist Manfred Deix hat mich sicher unterbewusst immer begleitet.

Nun wünsche ich meinen Lesern, dass sie Spaß, Spannung und hoffentlich keine Langweile verspüren, wenn sie auf 247 Seiten erfahren, wie man in Südtirol lebt, liebt und Mörder ermittelt. Einen Gag darf ich schon mal verraten: die Leiche findet immer ein deutscher Tourist.

Eure Viola